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Berichte von vergangenen Aktivitäten:

Heldenwanderung am 18. Juni 2017

Treffpunkt war bei schönstem Wetter im Kloster Maria der Engel mit anschließendem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Mauritius in Appenzell. Nach dieser Hl. Messe fuhren wir ein kurzes Stück mit dem Auto, von wo wir schließlich auf einem herrlichen Weg, meist am Bach entlang, zu unserem Tagesziel Brülisau wanderten.

Für den fachlichen Beitrag dieser Themen-Wanderung waren 2 Impulse vorgesehen.

1. Sinn einer Krankheit kann die Einsicht sein, in dieser Krankheit auch einen einzigartigen Weg zu meinem Heil zu sehen. In einem tieferen Sinn zeigen Krankheit und eben auch eine Sucht, mein Elend als Mensch, der von Gott getrennt ist. Krankheit lehrt, unsere wesenhafte Armut, unsere Nacktheit (Gen 3, 7) zu erkennen. Die Behandlung einer Sucht sollte neben medizinischen und psychologischen Aspekten immer auch Krankheit als persönliche Entfernung von Gott reflektieren. Aus meiner Sucht heraus zu einer wiederhergestellten Beziehung zu Gott finden, ist Kern der Heilung. Klinische Behandlung verbleibt oft auf einer somatisch-seelischen Ebene (Motivation zur Abstinenz), dringt nicht zur spirituellen Ebene empor. Die Wiederherstellung einer Beziehung zu Gott setzt gewissermaßen die Gesundung einer Beziehungsfähigkeit, ganz allgemein, voraus. Sigmund Freud lehrte, das Ziel seelischer Gesundung beruhe auf Funktionieren des Triebhaushalts des Menschen, d. h., der Mensch ist dann gesund, wenn er seine Triebe einigermaßen und sinnvoll befriedigen gelernt hat. Für Heinz Kohut, einen Schüler von Freud, gehen die zentralen Motive des Menschen nicht von der Triebbefriedigung aus, sondern von der Verwirklichung des Selbst. In letzter Konsequenz bedeutet dies aber, dass wir als Menschen primär daran interessiert sind, befriedigende Beziehungen zur Umgebung und zu anderen Menschen aufzunehmen und weniger daran, unsere triebhaften Wünsche zu befriedigen. Heinz Kohut sagte, selbst wenn die Lust im Leben fehlt, ist das Leben der Mühe wert.

2. Eine befriedigende Beziehung zu einem Menschen finden – als Bedingung für Heilung – war schließlich das Thema unseres 2. Impulses, auf grüner Flur, am rauschenden Bach. Dort hin führte uns zunächst die Bibelstelle Joh 5, 1-15, Heilung eines Kranken am Teich Betesda. Das Thema der Beziehungsfähigkeit wird in der Heilungs-Geschichte zentral aufgegriffen, zunächst in seiner negativen Form: Herr, ich habe keinen Menschen! (Joh 5, 7) Im Zuge dieser (menschlichen) Bankrott-Erklärung passiert wider Erwarten dem Gelähmten eine Begegnung mit dem Herrn, der sich diesem Leidens-Menschen als erbarmender, menschenliebender Gottmensch anbietet: Um deinetwillen wurde ich Mensch, um deinetwillen bin ich mit Fleisch umhüllt! Und du sprichst: Ich habe keinen Menschen! Nimm dein Bett und wandle – alles ist dir möglich! Diese Stelle löst sehr eindrucksvoll die Bedingung von Heilung auf als Grundfrage nach unserem Menschsein, nach Beziehungsfähigkeit, nach Interesse am Anderen (was nicht aus der „Triebbefriedigung“ heraus erklärbar ist), und damit als Jenes, das uns schließlich öffnen kann für den Gottmenschen Jesus Christus, durch den wir schon geheilt sind, weil Christus Mensch wurde, unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen hat (Mt 8, 17b).

Unsere eingangs aufgeworfene Frage, inwieweit Krankheit Weg zum Heil sein kann, scheint eine Antwort gefunden zu haben: Krankheit und Sucht verweisen auf mein Elend als Mensch, der von Gott getrennt ist, auf meine Nacktheit im Sinne Gen 3, 7. Heilung geschieht im Öffnen hin zur Gottmenschlichkeit Jesu Christi, der als Mensch und als Gott unsere Wunden heilt.

Eine fruchtbare Meditation über diese Gedanken wünschen                                                 Dr. Bernhard Mika und Sr. Agatha Kocher

Ausflug 2015

Unser Vereinsausflug 2015 führte uns nach Appenzell, wo wir das Kloster Maria der Engel besucht und besichtigt haben und danach zu einer Kapelle gewandert sind, wo wir unser mitgebrachtes Essen und unsere Erfahrungen geteilt haben. Ein sehr segensreicher Tag für alle Teilnehmer, wie die Fotos zeigen:

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Ausflug 2014

Wanderung am 20.6.2014 nach Maria Bildstein

Die Mitglieder und Freunde des Vereins „Zentrum für Hagiotherapie – Bodenseeregion“ waren am 20.06.2014 zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen.

I´m singing in the rain…

Zahlreiche Teilnehmer kamen, trotz angesagtem Regen, zum Treffpunkt beim Gemeindehaus Schwarzach, um an diesem Ausflug teilzunehmen.
Nach einer kurzen Vorstellrunde wanderten wir aufwärts in Richtung Bildstein. Unser erstes Ziel war der alte Prozessionsweg. Am Beginn des Prozessionsweges machten wir eine kleine Rast, um den meditativen Impuls, den Isolde Fitz für uns vorbereitet hatte,  in uns aufzunehmen.
Wie der Wetterbericht vorausgesagt hatte, begann es dann auch zu regnen. Dabei konnten wir feststellen, dass dieses gleichmäßige Aufprallen der Regentropfen auf den Schirm auch sehr beruhigend und meditativ sein kann. Auch die Luft war durch den Regen frisch und die Felder saftig grün.
Beim Gehen ergaben sich gute Weggespräche und so lernten sich auch die Mitglieder und Freunde des Vereins besser kennen. In Maria Bildstein angekommen, hatte der Regen aufgehört und die Sonne blinzelte schon ein wenig hervor. So bewunderten  wir bei gutem Wetter den schönen Mariengarten, der die Kirche rundum schmückt.
Danach machten wir an dem herrlichen Aussichtspunkt von Bildstein Rast, packten unsere Jause aus und genossen die wunderbare Aussicht auf das Land und den Bodensee. Zu diesem schönen Ort passte eine Geschichte, die Myrtha Vogt den Teilnehmern vorlas.
Bevor wir nun die Wallfahrtskirche in Bildstein betraten, hatte Isolde nochmals einen geistlichen Impuls für uns. Innerlich gesammelt und sehr froh betraten wir die Kirche. Gemeinsam sangen wir das Lied: Segne du Maria...
Danach wanderten wir zur Erscheinungskapelle.
Körperlich und geistlich aufgetankt traten wir dann fröhlich den Rückweg zu unserem
Ausgangspunkt an.  
Die Gewissheit „alles wird gut“, die uns die Hagiotherapie vermittelt, hat sich auf diesem Ausflug eindrucksvoll bestätigt, denn bei strömenden Regen waren wir
losgezogen, bei Sonnenschein kehrten wir zurück…

Ausflug 2013

Wanderung am 8.6.2013 nach Sibratsgfäll

 


Am 8.6. führte der Vereinsausflug die zahlreichen Teilnehmer wieder nach Sibratsgfäll, wo uns eine herrliche Aussicht, geistige Impulse durch Schwester Agatha und eine gesellige Jause bei Myrthas Hütte erwartete.

Bei wunderschönem Frühlingswetter trafen wir uns bei der Kirche in Sibratsgfäll. Die Teilnehmer kamen, dem Namen „Bodenseeregion“ entsprechend, aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich. Mit dem Auto fuhren wir bis zur Kapelle "Maria Hilf" als Ausgangspunkt unserer Wanderung. Nach einer kurzen Vorstellrunde wanderten wir auf eine Alpe, wo wir die erste Rast machten, die Schönheit der Natur bewunderten und unseren Durst stillten.

Den „inneren Hunger und Durst“ stillte Sr. Agatha mit einem meditativen Impuls zum Wort Jesu: ICH BIN DER WEG UND DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN – Jesus, bist du auch für mich DER Weg und DIE Wahrheit und DAS Leben? Wer bist du für mich?

Mit diesen Fragen im Rucksack wanderten wir schweigend weiter. Körperlich ausgeruht und geistlich gestärkt ging es dann steil aufwärts zur Kapelle zum Hl. Wendelin auf dem Lustenauer Ries. Wir vereinbarten 15 Minuten Gehen im Schweigen, damit wir die Natur besser wahrnehmen und auf uns wirken lassen konnten. Beim Austausch staunten wir über die eigenen Erfahrungen und über die der anderen.

Beim Weitergehen ergaben sich gute Weggespräche und wir lernten uns besser kennen. Voll Dankbarkeit über den gelungenen Aufstieg sangen wir das Lied: „Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag, danke...“ Nach einem letzten Rundblick über das schöne Bergpanorama machten wir uns beschwingt auf den Rückweg zur Alpe, wo wir die mitgebrachte Jause in froher Runde teilten. In Gedanken waren auch jene dabei, die nur im Geist mitgehen konnten....

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Schwester Agatha

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